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Wer rastet, der rostet Viele Kinder leiden unter Bewegungsarmut:
- Schulwege werden mit dem Auto oder dem Bus zurückgelegt
- Stundenlanges Sitzen auf rückenschädigendem Mobiliar prägen den Schulvormittag und die Freizeit
- Der Schulsport wird oft Opfer von Stundenausfall
- Die Freizeit wird zunehmend vor dem Computer oder dem Fernseher verbracht
Die Lebensweise prägt ganz entscheidend die körperliche Fitness und damit auch die Entwicklung der Körperhaltung
Bewegungs-Check
Inwieweit auch Ihr Kind von Bewegungsmangel bedroht ist, können Sie leicht prüfen:
- Sitzt es täglich mehr als eine Stunde vor dem Fernseher oder dem Computer ?
- Bewegt es sich täglich höchstens eine Stunde ?
- Ist es ein "Bewegungsmuffel" und spielt lieber allein ?
- Kommt es beim Treppensteigen schnell aus der Puste ?
- Kann es ab dem 6. Lebensjahr nicht mindestens 10 Sekunden
ruhig auf einem Bein stehen (ab dem 8. Lebensjahr mit geschlossenen Augen)?
- Kann es ab dem 6. Lebensjahr keine 5 Sprünge rhythmisch nacheinander auf einem Bein ausführen ?
Haben Sie eine dieser Fragen mit JA beantwortet ? Dann sollten Sie wissen, dass es zu folgenden Beeinträchtigungen kommen kann:
- Schwächung und Verkümmerung der Muskulatur, so dass ihre stützende und stabilisierende Funktion auf die Wirbelsäule, Fußskelett und die gesamte Haltung nicht mehr genügend gewährleistet ist
- Schwächung des Knochensystems und dadurch bedingte Überlastungsschäden
- Stoffwechselstörungen , Übergewicht
- Herz-Kreislauf-Funktionsschwächen und -erkrankungen
- Bluthochdruck, der bereits im Kindesalter vermehrt auftritt
- Motorischer Übungsmangel, der sich negativ auf die Koordination von Bewegungen auswirken kann
Bewegung ist lebenswichtig ...
Für das "Heranwachsen", also die Reifungs- und Entwicklungsvorgänge, die unter anderem für Haltung und Bewegung verantwortlich sind, brauchen Kinder Bewegung. Insbesondere die ersten 10 Lebensjahre sind sehr entscheidend.
... und schützt vor Haltungsschäden.
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